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	<title>Gedanken zum Thema Krise, Globalisierung, Verbindung, etc..</title>
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	<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 08:43:41 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Nur durch eine globale Verbindung untereinander gelangen wir aus der Kreise heraus</itunes:summary>
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		<title>Das Finanzsystem - ein Krebsgeschw&#252;r</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 02:20:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die weltweite Krise ist keine Wirtschaftskrise. Bilder von Brokern bestimmen das Bild, doch das ist irref&#252;hrend.
Dies sind  nur die Symptome des Problems; die Ursachen liegen ganz woanders: die Haltung der Menschen zueinander ist fehlerhaft.
Mit ihrem Versuch aus Kapital maximale Gewinne zu schlagen, l&#246;sten dreiste Wallstreet-Broker die derzeitige Krise aus. Sie entwickelten komplexe und f&#252;r den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-120" title="finanzsystem" src="http://www.altruismus.eu/wp-content/uploads/2009/07/finanzsystem.jpg" alt="finanzsystem" />Die weltweite Krise ist keine Wirtschaftskrise. Bilder von Brokern bestimmen das Bild, doch das ist irref&#252;hrend.<br />
Dies sind  nur die Symptome des Problems; die Ursachen liegen ganz woanders: die Haltung der Menschen zueinander ist fehlerhaft.</p>
<p>Mit ihrem Versuch aus Kapital maximale Gewinne zu schlagen, l&#246;sten dreiste Wallstreet-Broker die derzeitige Krise aus. Sie entwickelten komplexe und f&#252;r den amerikanischen Immobilienmarkt gef&#228;hrliche Finanzprodukte. Was machte es da, wenn dies manchmal auf Kosten anderer geschah? Hauptsache sie konnten innerhalb k&#252;rzester Zeit traumhafte Gewinne erzielen. Etwas Wesentliches ist ihnen bei all ihrer Gier entgangen. Sie haben nicht nur mit den Geldern anderer gespielt, sondern mit den Gesetzen jedes stabilen und widerstandsf&#228;higen, nat&#252;rlichen Systems. Medizin-Nobelpreistr&#228;ger Prof. G&#252;nter Blobel, Nobelpreistr&#228;ger f&#252;r Zellforschung zeigte, dass das &#220;berleben und Gedeihen jedes Systems in der Natur nur dann gew&#228;hrleistet ist, wenn jede Zelle vom System nur das f&#252;r ihr &#220;berleben Notwendigste in Anspruch nimmt und mit ihren verbleibenden Kr&#228;ften dem Nutzen des Systems als Ganzes dient. Und wir? Als Egoisten wurden wir geboren und als solche werden wir sterben – &#8220;aber wenigstens als reiche Egoisten&#8221;, sagten sich Verm&#246;gende, Analysten und Kreditunternehmen und legten los. Sogar die Investmenth&#228;user und die Versicherungen verwandelten sich in eine gut ge&#246;lte Maschinerie, mit nur einem einzigen Ziel: aus Geld Geld zu machen. Aus dem Spiel der Weltwirtschaft wurde ein Russisches Roulette. Nur, dass der Gewehrlauf nun auf jeden von uns gerichtet ist.</p>
<p>Die Spieler kooperierten aus Profitgier und setzten so das Rad der Globalisierung in Gang. Doch sie gerieten geradewegs in die Grube hinein, die sie sich selbst gegraben hatten. Der Wille aus anderen Profit zu schlagen machte die &#8220;Menschen des Mammons&#8221; von eben diesen anderen abh&#228;ngig. In dem Ma&#223;e, wie der Egoismus wuchs, widersprach das Finanzsystem mehr und mehr den Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, die die richtige Art der Beziehungen zwischen allen Teilen der Natur regeln. Gleich einer Zelle im lebenden Organismus, die nur f&#252;r sich zu sorgen beginnt, verwandelte sich das Finanzsystem in ein Krebsgeschw&#252;r. Es schadete uns allen, nagte aber auch an seiner eigenen Widerstandskraft.<br />
Und so stehen wir heute vor dem Zusammenbruch der heutigen Wirtschaft, einem Symptom, das durch die Fehlerhaftigkeit der egoistischen Verbindung unter den Menschen verursacht wurde.</p>
<p>Was tun? Zur &#220;berwindung der Krise bedarf es einer &#196;nderung im Wertesystem der Wirtschaft und des Denkens, das bisher die Grundlage unserer Handlungen darstellte. Begriffe wie &#8220;Gewinn&#8221; und &#8220;Verlust&#8221; m&#252;ssen neu definiert werden. Statt nur begrenzten Interessen zu dienen, sollten die Verm&#246;genden begreifen, dass der Nutzen f&#252;r die Gemeinschaft die Basis eines f&#252;r sie selbst profitablen Wirtschaftsmodells darstellt. Mit anderen Worten, ob ein Gesch&#228;ft gewinnbringend, ob es f&#252;r Unternehmen und Einzelpersonen lohnend ist, muss am Nutzen f&#252;r das Ganze gemessen werden. Fr&#252;her oder sp&#228;ter werden sie sonst die volle Wucht der egoistischen Denkweise zu sp&#252;ren bekommen. Wie derzeit - wo das Kartenhaus, das wir aufgebaut haben, ins Wanken ger&#228;t und &#252;ber ihren Hoffnungen auf Gewinne einzust&#252;rzen droht.</p>
<p>Um den Prozess in Gang zu setzen, m&#252;ssen die Medien mitmachen und mit der Vermittlung neuer Werte beginnen. Die Sorge f&#252;r die anderen muss in den Mittelpunkt r&#252;cken und das begrenzende Eigeninteresse in Schach halten. Die Verm&#246;genden werden neue Wege gehen, um sich die in der Sache liegende Ehre und Wertsch&#228;tzung zu verdienen. Ein nat&#252;rliches Gleichgewicht wird sich so allm&#228;hlich in den Gesellschaftssystemen einstellen. Die Verm&#246;genden und die &#214;ffentlichkeit werden parallel dazu, nach und nach, neue Denk- und Handlungsweisen f&#252;r ein Leben in einem stabilen und guten Gesellschaftssystem entwickeln.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Autor: Tobias Hemmerich (22.07.2009)</em></span></p>
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		<title>Nicht nur &#252;ber die Gesundheit</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 06:09:46 +0000</pubDate>
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Kaum ist der technische Fortschritt in unser Leben getreten, erreichen uns die Mitteilungen, dass manche Lebensmittel nicht nur ungesund sind, sondern sogar lebensgef&#228;hrlich. Die Rede ist von der einen oder anderen Verpackung, die Art der Zubereitung oder seine Herkunft. Vor kurzem kam die Nachricht von der Daily Mail, dass das Trinken aus Plastikflaschen sch&#228;dlich ist.
Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-110" title="gesundheit" src="http://www.altruismus.eu/wp-content/uploads/2009/07/gesundheit.jpg" alt="gesundheit" width="237" height="178" /></p>
<p>Kaum ist der technische Fortschritt in unser Leben getreten, erreichen uns die Mitteilungen, dass manche Lebensmittel nicht nur ungesund sind, sondern sogar lebensgef&#228;hrlich. Die Rede ist von der einen oder anderen Verpackung, die Art der Zubereitung oder seine Herkunft. Vor kurzem kam die Nachricht von der Daily Mail, dass das Trinken aus Plastikflaschen sch&#228;dlich ist.<br />
Aber was interessant ist: Menschen, die bei  gleichen Bedingungen dieselbe Nahrung zu sich nehmen, haben verschiedene Gesundheitszust&#228;nde. Sogar bei Massenvergiftungen, auf bestimmtem Territorium, sind bei weitem nicht alle krank.</p>
<p>Alles h&#228;ngt mit der Immunit&#228;t des Menschen zusammen und der M&#246;glichkeit, den Krankheiten Widerstand zu leisten.  Unsere Emotionen und unsere Weltanschauung  spielen da keine geringe Rolle. Stress, Depression, Schwermut, Hass, das alles schw&#228;cht unser Immunsystem. Psychologen haben mittlerweile Berge von B&#252;cher dar&#252;ber geschrieben. Carnegie, Sinelnikow, Kurpatow - all sie berichten &#252;ber die wundersamen Kr&#228;fte der positiven Emotionen und der Beziehung zur Welt. Aber obwohl wir schon lange alles Notwendige zum Leben haben, wurden unsere positiven Emotionen nicht gr&#246;&#223;er. Unser Konsumverhalten und der Konkurrenzkampf rauben uns unsere letzte Kr&#228;fte und zwingen uns, unseren N&#228;chsten und jemanden, der uns nicht so nah steht, zu hassen. Jeder will  komfortabel leben, ohne R&#252;cksicht auf andere. Jeder will jeden in allen Belangen einholen und &#252;berholen.</p>
<p>Der Mensch ist ein soziales und geselliges Wesen. Wir k&#246;nnen ohne einander nicht &#252;berleben. Dass wir alle miteinander verbunden sind, hat uns die Weltwirtschaft gezeigt, die gerade die globale Krise erlebt. Ein Leben voller Stress und mit Hass zu anderen ist nicht m&#246;glich, die Kraft und Gesundheit werden nicht ausreichen. Die einzige M&#246;glichkeit ist,  unsere Werte zu &#228;ndern. Wir m&#252;ssen beginnen, neue Beziehungen zu schaffen, wo die Sorge um jedes Mitglied der Gesellschaft die Priorit&#228;t sein wird. Wir m&#252;ssen versuchen, zu erkennen, dass wir eine Familie sind. Uns bleibt nur noch &#252;brig, diese Familie gl&#252;cklich zu machen.</p>
<p>Erst nach Beendigung des ma&#223;losen Konsums und der Bewusstwerdung, dass nicht der Superwohlstand uns gesund und gl&#252;cklich macht, werden wir zu normalen, freundlichen Beziehungen untereinander kommen. Und statt der st&#228;ndigen Anspannungen und Aggressionen werden wir positive Beziehungen von jedem zu jedem sp&#252;ren. Unser emotionaler Hintergrund wird sich &#228;ndern. Es werden Kr&#228;fte freigesetzt, um zu leben und zu arbeiten sowie den Krankheiten und sch&#228;dlichen Faktoren Widerstand zu leisten.</p>
<p>Wenn wir unsere materiellen Werte durch die menschlichen ersetzen, werden wir nicht mehr in der Lage sein, sch&#228;dliche Zus&#228;tze, Verpackungen und alles, was auf Kosten der Gesundheit geht, herzustellen. Es ist so, dass unsere gesunde Ern&#228;hrung und die Gesundheit im allgemeinen  nur von uns abh&#228;ngt. Jeder von uns sollte von dem Wunsch gepr&#228;gt sein, in Bezug auf andere Menschen gute Gedanken zu pflegen, gut zu reden und gut zu handeln.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>&#220;bersetzt aus dem Russischen</em></span><span style="color: #999999;"><em> (07.07.2009)</em></span></p>
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		<title>Remember, Remember&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 19:20:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Daniel L.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht mag sich der ein oder andere winden beim Gedanken daran schon Wochen vor und Tage nach diesem speziellen Kuriosum, den Fernseher einzuschalten und sich begehrlich der allabendlichen Nachrichtenschlacht zu widmen die sich die privaten wie die staatlichen auf der Jagd nach der Gef&#228;lligkeit ihrer Konsumenten liefern. Eine leise Vorahnung beginnt sich anzubahnen, selbst wenn man sich l&#228;ngst auf der Flucht vor Reiz&#252;berflutung und der willk&#252;rlichen Ambitionen der Massen dem hitgeschw&#228;ngerten H&#246;rfunk oder der leichteren Lekt&#252;re von allen Arten des Ratgebers zugewandt hat, entkommt man ihr nicht.</p>
<p>Ob jeglicher Form der wohl&#252;berlegtesten Abschottungstechnik dringt sie doch durch alle Ritzen. Sie r&#246;chelt, sie staubt, sie kratzt, sie quietscht, sie h&#228;mmert, sie bei&#223;t, sie klammert, sie fleht, sie zittert und bittet. Schlie&#223;lich doch ersch&#246;pft und unf&#228;hig ihr standzuhalten geben wir ihr doch ein letztes - und dieses sicher - Mal nach und lassen sie doch herein - die Stiefmutter der Gegenwart vieler - die Erinnerung.</p>
<p>Als ob einer unserer Ahnherren einem jener wie Dionysos die einst das f&#252;r uns so gewichtige Utensil des Kalenders ausbr&#252;teten in die Suppe gespuckt h&#228;tte, scheint dieser Termin f&#252;r uns Deutsche im Speziellen und uns Europ&#228;er im Allgemeinen, reserviert zu sein. Max von Banden, Karl Liebknecht, (ja selbst) Napoléon, Gustav Ritter von Kahr, Detlev Albers, Rosa Luxemburg, Holger Meins und G&#252;nter Schabowski haben auf den ersten Blick wohl nicht viel gemein.</p>
<p>Selbst f&#252;r die, die sich w&#228;hrend des Geschichtsunterrichts nicht dem Schiffe versenken und anderen den sozialen Bindungen zu den Mitsch&#252;lern zutr&#228;glichen Besch&#228;ftigungen ausgesetzt sahen, wird es auf den ersten Blick nicht ganz einfach sein den Zusammenhang zwischen diesen historischen Charakteren einzusehen. Wie auch immer - lassen sie uns das l&#246;chrige Netz einmal flicken und uns im Meer der Vergesslichkeit einmal nach Brauchbarem st&#246;bern.</p>
<p>18. Brumaire VIII 1799: Bei unseren franz&#246;sischen Nachbarn ist Primetime&#8230; Emmanuel Joseph Sieyès kramte w&#228;hrend der Suche nach einer starken Hand zur neuerlichen Errichtung einer Republik nach seinem S&#228;bel, als der gerade zuf&#228;llig aus &#196;gypten heimgekehrte General Napoléon damit beauftragt wird Paris abzusichern. Es kommt wie es musste zum Staatstreich und die Nationalversammlung findet sich erst evakuiert und sp&#228;ter von Napoléon als Alleinherrscher ersetzt. Die Tumulte der vergangen Zeit finden in diesen Worten ein Ende: &#8220;B&#252;rger, die Revolution h&#228;lt an den Grunds&#228;tzen, die an ihrem Beginn standen, fest. Sie ist beendet.&#8221;</p>
<p>Nur ca. 100 Jahre darauf, n&#228;mlich 1918 widerf&#228;hrt Wilhelm II ein &#228;hnliches Schicksal wie zuvor seinem Berufsgenossen in Frankreich. Die Deutschen sind der Monarchie nun doch auch &#252;berdr&#252;ssig und Maximilian von Baden setzt Friedrich Ebert zur F&#252;hrung der Amtsgesch&#228;fte der neuen deutschen Republik ein, die wenig sp&#228;ter von Scheidemann vom Reichstagsgeb&#228;ude aus ausgerufen werden sollte.</p>
<p>Fast zeitgleich gr&#252;nden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin &#8220;Die Rote Fahne&#8221;.</p>
<p>1923 folgen der Hitler-Ludendorf-Putsch, 1938 die Novemberpogrome, 1967 &#8220;Unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren&#8221;, 1974 stirbt das RAF Mitglied Holger Meins an den Folgen eines Hungerstreiks und 1989 f&#228;llt die ber&#252;hmte Mauer.</p>
<p>Nun - wer h&#228;tte es gedacht? Die Rede ist nat&#252;rlich vom 09. November.</p>
<p>Unsere kleine Zeitreise &#252;ber das Meer der Annalen zeigt nat&#252;rlich, dass der 09. November nicht nur von Schabowskis Fauxpas gepr&#228;gt ist, sondern eben von vielen Ereignissen die zusammengenommen uns doch einen sanften, aber entscheidenden Hinweis geben k&#246;nnen. L&#228;sst man seine Gedanken noch weiter schweifen und vergleicht man die doch verschwindend geringe Menge an Freiheit die wir uns watend in Blut und Schwei&#223; erk&#228;mpft haben, mit dem Aufwand und den Opfern, dann k&#246;nnte man feststellen, dass die Bilanz nicht aufgeht.</p>
<p>Gef&#252;hle der Beklemmung &#252;berkommen uns doch wenn wir sehen, dass das Leid noch kein Ende hat. Unsere Gef&#252;hlswelt scheint manchmal aus den Fugen zu geraten, da wir vielleicht doch insgeheim damit gerechnet hatten einen Tropfen Freiheit in den H&#228;nden zu halten. Doch nachdem die Schlachten geschlagen waren, die Revolutionen vor&#252;ber und die Feuer ausgetreten waren - was blieb &#252;brig?</p>
<p>Demokratie, Menschenrechte, Grundgesetz, Europa, Globalisierung. Decken sich diese Dinge tats&#228;chlich mit unseren Vorstellungen von Freiheit? Oder ist die Freiheit vielleicht doch etwas was nicht von au&#223;en, sondern von innen kommt? Etwas das man weder kaufen noch stehlen kann, etwas das darauf wartet erl&#246;st zu werden? Vielleicht haben wir die ganzen Jahre &#252;ber einfach an der falschen Stelle nach ihr gesucht? Und vielleicht ist diese Freiheit auch nicht das, was wir uns h&#228;ufig einfach nehmen?</p>
<p>Viele philosophische Auffassungen, welche als Derivate h&#228;ufig die Grundfesten unserer heutigen Demokratien darstellen, haben ihr theoretisches Fundament in den vergangenen Jahren von Krieg und Terror, Depressionen, Hungersn&#246;ten usw. opfern m&#252;ssen und sind wie Kartenh&#228;user in sich zusammen gefallen.</p>
<p>Nun stehen wir ratlos vor den Scherben unserer &#220;berzeugungen und den Versprechungen einer global hoch technisierten Welt und es d&#228;mmert uns, dass hier noch nicht Schluss ist. Nehmen wir die Herausforderung endlich gemeinsam an - jeder f&#252;r sich und alle zusammen.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Autor: anonym (27.05.2009)</em></span></p>
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		<title>F&#252;nf Dinge, die Sie wissen sollten, um heil durch die Krise zu kommen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 00:15:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Stanley Fischer, Gouverneur der Bank of Israel, sagte vor ca. einem Monat, dass die B&#252;rger sich um sich selbst k&#252;mmern sollten und nicht warten, bis der Staat f&#252;r sie sorgen wird."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden 5 Regeln, die ihnen helfen werden richtig zu handeln und heil durch die Krise zu kommen.</p>
<p><strong>1. Der wahre Grund f&#252;r die Krise</strong><br />
Der Keim des &#8220;B&#246;sen&#8221; als Verursacher der Krise wurde vor sehr langer Zeit gelegt, zum Zeitpunkt, als ein riesiges Netzwerk weltweiter kommerzieller, technologischer und sozialer Verbindungen errichtet wurde. Dieses Netzwerk machte aus unserer Erdkugel ein kleines und verbundenes Dorf und f&#252;hrte dazu, dass jeder von uns von den Geschehnissen am anderen Ende der Welt abh&#228;ngig ist. Das einzige Problem ist, dass dieses Netzwerk von Verbindungen auf rein egoistischer Grundlage aufgebaut wurde, die den pers&#246;nlichen Profit heiligt, sogar  wenn das die Zerst&#246;rung des anderen bedeutet. Von hier aus ist der Weg kurz zu der Geldgier, die sich im System eingenistet hat, von dort zum Verlust an Vertrauen und schlie&#223;lich - die Krise.</p>
<p><strong>2. Bedingung um erfolgreich zu sein</strong><br />
In der letzten Zeit werdet ihr leicht mehrere Anbieter finden k&#246;nnen, die euch anbieten &#8220;Auf Kosten der Krise Gewinne zu machen&#8221;. Bevor Ihr euch verf&#252;hren lasst, solltet Ihr wissen, dass in der neuen Situation, in die wir hinein geraten sind, das alte Gewinnsystem nicht mehr funktioniert. Die Weltwirtschaft l&#228;uft jetzt nach anderen Mustern ab: Jede Handlung die von einem einzelnen oder einer Gesellschaft ausgef&#252;hrt wird, beeinflusst den gesamten Markt, und kommt schlie&#223;lich wie ein Bumerang auf den Verursacher zur&#252;ck. Deshalb, wenn Ihr unter den neuen Bedingungen Gewinne machen wollt, bem&#252;ht euch herauszufinden, wie durch diese Aktion auch der Markt positiv beeinflusst werden kann. Je bl&#252;hender der Markt wird, desto mehr werdet Ihr als einzelne in ihm bl&#252;hen.</p>
<p><strong>3. Besser zusammen als allein</strong><br />
Eine der positiven Auswirkungen von Krisen ist, dass sie die Menschen miteinander verbindet und sie veranlasst zusammen zu arbeiten. In den Vereinigten Staaten beispielsweise ist eine Geschichte &#252;ber ein Krankenhaus bemerkenswert, in dem alle Mitarbeiter einschlie&#223;lich der Rangh&#246;heren untereinander vereinbarten, auf einige Aufwertungen zu verzichten, damit niemandem gek&#252;ndigt werde. Sie waren erfolgreich und heute ist das Krankenhaus ein Vorbild f&#252;r alle im Lande. Auch bei uns h&#246;ren wir &#252;ber &#228;hnliche Aktionen.</p>
<p>Der Regel ist einfach: je gr&#246;&#223;er die Anzahl der Menschen ist, die verstehen, dass ihre Zukunft voneinander abh&#228;ngt und die bereit sind Zugest&#228;ndnisse zugunsten eines gemeinsamen Erfolgs zu machen, desto gr&#246;&#223;er ist die Aussicht auf Erfolg.</p>
<p><strong>4. Die Regeln des Spiels erkennen</strong><br />
Von Kindheit an haben wir Wissen erworben, wie wir als einzelne in diesem Leben erfolgreich sein k&#246;nnen. Der Globalisierungsprozess aber, der die Wirtschaft zu einem Weltsystem verbunden hat, machte alle Informationen &#252;ber privaten Erfolg irrelevant. Die Spielregeln in der neuen Realit&#228;t, die sich ergeben hat, sind Regeln, die bestimmen, wie ein erfolgreiches System funktioniert. Systemforscher in den Wissenschaften (wie &#8220;Wissenschaft komplexer Systeme&#8221; und &#228;hnliche), liefern das Vorbild der &#8220;nat&#252;rlichen&#8221; Systeme. Zum Beispiel die Harmonie, in der die gesunden K&#246;rperzellen miteinander funktionieren. Solche Beispiele und andere gibt es reichlich um uns herum. Es ist besser, dass jeder von uns sie ein wenig kennen lernt, als darauf zu warten, dass das Leben selbst uns schulen wird.</p>
<p><strong>5. Sichere Investition</strong><br />
Das Beste, was ihr tun k&#246;nnt, au&#223;er selbst die Systemregeln zu studieren, ist daf&#252;r zu sorgen, dass auch andere sie kennen lernen. Je mehr Menschen wissen werden, wie richtig zu handeln ist, desto schneller werden wir eine positive Wende sehen und uns dem Ende der Krise n&#228;hern. Es lohnt sich etwas Zeit und Energie darin zu investieren!</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Autor: Dudi Aharoni (09.04.2009)</span></em></p>
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		<title>Kapitalismus der anderen Art</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 14:46:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Letztens wurde in der Financial Times ein Artikel von Richard Layard ver&#246;ffentlicht - dem Gr&#252;nder des Zentrums f&#252;r Economic Performance an der angesehenen Wirtschaftsschule in London  (London School of Economics - LSE). Unter der Schlagzeile &#8220;Jetzt ist es an der Zeit f&#252;r einen weniger egoistischen Kapitalismus&#8221;, stellt Layard, einer der Spitzen&#246;konomen Englands, eine neue kapitalistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens wurde in der Financial Times ein <a href="http://www.ft.com/cms/s/3f6e2d5c-0e76-11de-b099-0000779fd2ac,dwp_uuid=ae1104cc-f82e-11dd-aae8-000077b07658,Authorised=false.html?_i_location=http%3A%2F%2Fwww.ft.com%2Fcms%2Fs%2F0%2F3f6e2d5c-0e76-11de-b099-0000779fd2ac%2Cdwp_uuid%3Dae1104cc-f82e-11dd-aae8-000077b07658.html%3Fnclick_check%3D1&amp;_i_referer=&amp;nclick_check=1" target="_blank">Artikel</a> von Richard Layard ver&#246;ffentlicht - dem Gr&#252;nder des Zentrums f&#252;r Economic Performance an der angesehenen Wirtschaftsschule in London  (London School of Economics - LSE). Unter der Schlagzeile &#8220;Jetzt ist es an der Zeit f&#252;r einen weniger egoistischen Kapitalismus&#8221;, stellt Layard, einer der Spitzen&#246;konomen Englands, eine neue kapitalistische Ausrichtung vor, die er als &#8220;einen humaneren Kapitalismus&#8221; definiert.</p>
<p>Layards Meinung nach hat die moderne Gesellschaft &#8220;ihre Werte geopfert&#8221;. Wenn in den 60er Jahren 60% der Allgemeinheit in England und in den Vereinigten Staaten geglaubt haben, dass &#8220;den meisten Menschen vertraut werden kann&#8221;, ist der Prozentsatz heute auf 30 % gesunken. Aus Layards Worten ergibt sich, dass unsere Gesellschaft mit den Jahren immer egoistischer und individualistischer wird. Anstatt den gegenseitigen Respekt hervorzuheben, st&#252;rzt der Wille, auf Kosten der anderen zu profitieren, unsere Gesellschaft hinunter auf einen Scherbenhaufen. Die Fr&#252;chte unseres egoistischen Verhaltens kommen im Bankensektor klar zum Ausdruck, erkl&#228;rt Layard, aber &#8221; man sieht sie auch im Familienleben (mehr Trennungen), auf dem Spielplatz (weniger Freunde, denen du vertrauen kannst) und am Arbeitsplatz (zunehmender Wettbewerb zwischen Kollegen)&#8221;.</p>
<p>Aber noch ist nicht alles verloren. Um das Erscheinungsbild unserer Gesellschaft zu bessern und das gegenseitige Vertrauen wiederherzustellen, schreibt Layard, &#8220;m&#252;ssen wir damit in der Schule beginnen, wenn nicht sogar fr&#252;her. Kinder sollten lernen, dass ein w&#252;rdiges Leben ein Leben ist, was das wenigste Elend und die meiste Freude in die Welt bringt&#8221;. In der Tat, setzt Layard fort, &#8220;diese Regel sollte auch f&#252;r das Gesch&#228;fts- und Berufsleben gelten. Menschen sollen einer f&#252;r die Gesellschaft n&#252;tzlichen Arbeit nachgehen, und sich nicht nur am Gewinn auf dem Papier orientieren. Alle Berufe - auch Journalismus, Werbung und Wirtschaft - sollten einen klaren Ethik-Kodex haben, dem sich alle Berufst&#228;tigen ihrer jeweiligen Branche unterwerfen sollen&#8221;.</p>
<p>&#8220;Wir wollen keinen Kommunismus&#8221;, fasst Layard zusammen. &#8220;Wie die Forschung zeigt, die L&#228;nder unter kommunistischem Regime waren die am wenigsten gl&#252;cklichen der Welt und auch ineffizient&#8221;. Was brauchen wir stattdessen? &#8220;Eine humanere Art von Kapitalismus, die nicht nur auf einer besseren Regelung, sondern auch auf besseren Werten basiert. Wir brauchen keine Gesellschaft, die auf dem darwinistischen Prinzip des Wettbewerbs zwischen Individuen beruht. &#220;ber das f&#252;r die Existenz notwendige hinaus, ist das beste Erlebnis, das die Gesellschaft den Menschen bieten kann, die Empfindung, dass andere Menschen an deiner Seite sind. Das ist die Art von Kapitalismus, die wir wollen&#8221;.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Autor: anonym (07.04.2009)</em></span></p>
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		<title>Wer will Was von den G-20?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 23:22:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den Nachrichten (Reuters): &#8220;Wer will Was von den G-20?&#8221;:
China - fordert mehr IMF Stimmrecht und straffere internationale Regulierung der Finanzm&#228;rkte; letzte Woche brachte es die Idee einer neuen - gegr&#252;ndet auf IMF Sondererziehungsrechten - globalen W&#228;hrung in Umlauf, was jedoch eine abweisende Erwiderung nach sich zog.
Mexiko - will, dass die G-20 die internationalen Finanzorganisationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Nachrichten (<a href="http://uk.reuters.com/article/GCA-G20%20/idUKTRE52T4DA20090331" target="_blank">Reuters</a>): &#8220;Wer will Was von den G-20?&#8221;:</p>
<p><strong>China</strong> - fordert mehr IMF Stimmrecht und straffere internationale Regulierung der Finanzm&#228;rkte; letzte Woche brachte es die Idee einer neuen - gegr&#252;ndet auf IMF Sondererziehungsrechten - globalen W&#228;hrung in Umlauf, was jedoch eine abweisende Erwiderung nach sich zog.</p>
<p><strong>Mexiko</strong> - will, dass die G-20 die internationalen Finanzorganisationen st&#228;rkt, ihre Unterst&#252;tzung f&#252;r aufstrebende Wirtschaften verst&#228;rkt und die finanzpolitischen Ma&#223;nahmen gegen die globale Krise koordinieren.</p>
<p><strong>Russland</strong> - will die Reform der IMF und der Weltbank; mehr Mitsprache - und mehr Stimmrecht - f&#252;r aufstrebende Wirtschaften.</p>
<p>In Afrika bricht die Hauptinfrastruktur zusammen und vom gesamten afrikanischen Kontinent wurde nur S&#252;dafrika zu den G-20 eingeladen. etc..</p>
<p><span style="color: #993300;">Kommentar von Michael Laitman:</span></p>
<p>Wenn sie nur folgendes tun w&#252;rden:</p>
<ol>
<li>Ein einziges Anti-Krisen-Zentrum gr&#252;nden, verantwortlich f&#252;r die globale Verteilung von G&#252;tern und Diensten, die f&#252;r die Existenz notwendig sind.</li>
<li>Dieses Zentrum steuert s&#228;mtliche finanziellen, menschlichen, nat&#252;rlichen und kommerziellen Ressourcen;</li>
<li>sorgt daf&#252;r, dass kein Land der Welt ein anderes f&#252;r etwas die Schuld gibt;</li>
<li>zwingt die L&#228;nder, die Aufr&#252;stung mit Waffen zu stoppen und beginnt mit der Abschaffung der Waffenindustrie;</li>
<li>beginnt sofort mit einer globalen Erziehung, indem alle Medienkan&#228;le genutzt werden;</li>
<li>stoppt jede Art direkter oder indirekter Propaganda und Zwang in den Massenmedien;</li>
<li>gibt eine eindeutige Erkl&#228;rung von akzeptablen wechselseitigen Methoden f&#252;r das Herauskommen aus der Krise.</li>
</ol>
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		<title>Der &#8220;Human Economicus&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 11:18:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach dem Auftritt von Ben Bernanke in der Sendung &#8220;60 Minuten&#8221; vom CBS Fernsehsender in Amerika sind die Nachrichten-Agenturen der Welt mit Schlagzeilen heraus-gekommen, von denen wir schon vergessen haben, sie jemals in einer Wirtschaftszeitung gesehen zu haben: &#8220;Bernanke hat seine Einsch&#228;tzung bekr&#228;ftigt, dass ein Ende der Rezession in den USA bereits in diesem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem Auftritt von Ben Bernanke in der Sendung &#8220;60 Minuten&#8221; vom CBS Fernsehsender in Amerika sind die Nachrichten-Agenturen der Welt mit Schlagzeilen heraus-gekommen, von denen wir schon vergessen haben, sie jemals in einer Wirtschaftszeitung gesehen zu haben: &#8220;Bernanke hat seine Einsch&#228;tzung bekr&#228;ftigt, dass ein Ende der Rezession in den USA bereits in diesem Jahr m&#246;glich ist; in 2010 werden wir eine Erholung der Wirtschaft erleben&#8221;. Wenn es Obamas Regierung und der &#8216;Fed&#8217; gelingen wird, die Banken gewisserma&#223;en zu stabilisieren, so zitierten die Zeitungen Bernankes Worte, werden wir einen neuen Weg einschlagen. &#8220;Keine Bank wird mehr zusammenbrechen&#8221;, versicherte der amerikanische Notenbankchef. Wer&#8217;s glaubt, wird selig.</strong></p>
<p>Von: Eli Vinocur</p>
<p>Das Interview, das Bernanke gab – das erste eines amtierenden Fed-Chef seit 22 Jahren kommt aus dem Hintergrund der ansteigenden Wut der amerikanischen &#214;ffentlichkeit. Anscheinend neigt sich die Gnadenfrist Barak Obamas erb&#228;rmlich dem Ende zu, w&#228;hrend die Wirtschaft weiter auf Talfahrt ist und der einfache B&#252;rger sieht , wie seine Steuergelder im Bankensystem verschwinden, so als ob es sie nie gegeben h&#228;tte.</p>
<p>Nichts desto trotz, Bernanke und seine Freunde in der Administration planen bald ein zus&#228;tzliches Paket zu fordern zur Ankurbelung der Wirtschaft in H&#246;he von hunderten Millionen Dollars. Wenn wir die Banken mit gen&#252;gend Geld versorgen w&#252;rden, so meint man in Obamas Regierung, werden die Banken anfangen k&#246;nnen Darlehen an Gesch&#228;fte und Privatpersonen zu geben. Ab dem Moment, wo Privatpersonen Kredite nehmen werden, wird der Konsum wachsen und die Wirtschaft wird anfangen mehr zu produzieren und es werden mehr Arbeitnehmer eingestellt werden k&#246;nnen. Wenn das geschehen wird, werden auch die Gro&#223;investoren – die aus der Angst heraus in zweifelhafte Banken zu investieren in der Zwischenzeit ihr Geld zur&#252;ckhalten – anfangen Geld zu investieren. Und dann wird sich die Regierung zur&#252;ckhalten k&#246;nnen, das Geld wird wieder in die Fl&#252;sse der Wallstreet flie&#223;en, und die &#214;konomie wird in ihre Gleise zur&#252;ckkehren.<br />
Aber wie haben wir gesagt?<br />
Viel Erfolg Bernanke! Wer&#8217;s glaubt, wird selig.</p>
<p>Obwohl die unermesslich hohen Geldsummen, die in den USA-Finanzmarkt gesch&#252;ttet wurden noch nicht ihre oben erw&#228;hnten Ziele erreicht haben, ist es schon klar, dass selbst wenn sich die Wogen der Krise bes&#228;nftigen werden, es nur eine vor&#252;ber-gehende Beruhigung sein wird. Warum? Weil die L&#246;sung, die die Amerikaner vorschlagen zu der alten Welt geh&#246;rt, in der die Menschen gearbeitet und als Einzelne gehandelt haben. Das klassische &#246;konomische Modell, demnach der Mensch von eigenn&#252;tzlichen Interessen motiviert wird, wo die Aufgabe der Wirtschaft ist, dem Privatmenschen dieses Bed&#252;rfnis zu erf&#252;llen, ist nicht mehr relevant in der integralen Welt in der wir leben. Seitdem die Menschen sich miteinander verbunden haben, ist die wirtschaftliche Zukunft eines Menschen oder eines Staates von anderer Menschen Entscheidungen abh&#228;ngig geworden. Das Ego des &#246;konomisch denkenden Menschen oder &#8220;der Homo Economicus&#8221; (so wie wir alle im &#214;konomie-Jargon der Berufsbezeichnungen genannt werden) hat sich weiterentwickelt und sich zum globalen Ego gewandelt. Von nun an, geehrte &#214;konomen, sagt &#8220;der Human Economicus&#8221; und nicht &#8220;der Homo Economicus&#8221;. Das sind die Gesetze des neuen Lebens.</p>
<p>Es wird nicht helfen, den Banken aus der Krise herauszuhelfen oder Institutionen und K&#246;rperschaften der Wirtschaft zu regulieren. Solange das Ziel die Wiederherstellung des alten Systems sein wird, werden wir von dem Geld und den Anstrengungen keinen Nutzen haben. Solange wir die neue Realit&#228;t ignorieren werden, die uns die Weltkrise enth&#252;llt hat – solange wir nicht verstehen werden, dass der einzige Weg das Vertrauen an das System zur&#252;ck zu gewinnen darin besteht, die zwischenmenschlichen Beziehungen neu zu ordnen - solange wird Stabilit&#228;t und St&#228;rke der Wirtschaft einem Treibholz in st&#252;rmischer See gleichen. Die Beziehungen des Einzelnen innerhalb der menschlichen Gesellschaft haben sich gewandelt. Dieses mu&#223; verinnerlicht als auch verstanden werden, dass die &#214;konomie, die die gegenseitigen Beziehungen der Menschen untereinander ausdr&#252;ckt, entsprechend ver&#228;ndert werden mu&#223;.</p>
<p>In der Tat ist unsere Empfindung in eine neue und unbekannte Welt eingetreten zu sein, in der andere Gesetze herrschen, schon an die Oberfl&#228;che gekommen und beginnt in die K&#246;pfe der Anf&#252;hrer einzudringen. So zu Beispiel beginnt ein Artikel mit dem Titel &#8220;Die au&#223;erordentlichen Beziehungen unter uns haben sich globalisiert&#8221;, vor ca. einem Monat vom britischen Premier Gordon Brown: &#8220;die Historiker werden zur&#252;ckschauen und sagen, dass diese Zeiten keine gew&#246;hnlichen waren, sondern ein entscheidender Zeitpunkt: ein beispielloses Zeitalter globaler Ver&#228;nderung, eine Zeit, in der ein Kapitel geschlossen und ein anderes Kapitel aufgeschlagen wurde&#8221;. &#8220;Globalisierung ist nicht eine Wahl, sondern eine Tatsache&#8221; so weiter Brown, &#8220;Die einzige Frage ist, wie wir uns damit auseinandersetzen werden – ob gut oder schlecht&#8230;  Wir m&#252;ssen zusammen arbeiten&#8230; Das ist die erste Wirtschaftskrise, die wirklich eine globale ist&#8230;  Das 21ste Jahrhundert ist das erste wirklich globale&#8221;. Scharfe Worte Mr. Brown! Das einzige Problem ist, dass es sich derweil nur um Worte handelt.</p>
<p>Auch wenn hinter solchen Ank&#252;ndigungen ein starker, wahrhaftiger Wille zur Ver&#228;nderung steht, l&#228;&#223;t sich schwerlich sagen, dass dies die Richtung ist, in der die Anf&#252;hrer handeln. Die Versuche das alte System durch Finanzspritzen an die Banken wiederherzustellen, entsprechen Spritzen von Steroiden, die einem Kranken in fortgeschrittenem Sterbeprozess verabreicht werden. Um eine echte &#196;nderung herbeizuf&#252;hren, damit das Vertrauen an das System zur&#252;ckgewonnen und die Welt auf die Gleise zur&#252;ck gebracht wird, m&#252;ssen wir uns vom vorherigen System l&#246;sen, in dem die Menschen die ganze Zeit nur danach getrachtet haben, wie sie andere &#252;ber den Tisch ziehen k&#246;nnen. Man mu&#223; ein der neuen Weltordnung zutr&#228;gliches System aufbauen, ein solches, welches die zwischenmenschlichen Beziehungen zur B&#252;rgschaft unterst&#252;tzen wird, was heutzutage notwendig ist. Der ben&#246;tigte wahre &#8216;New Deal&#8217; mu&#223; wirklich &#8216;New&#8217; sein, genau wie die Welt, und nicht gewisserma&#223;en nur eine Verbesserung des alten &#8216;Deals&#8217;.</p>
<p><strong>Was also ist zu tun?</strong></p>
<ol>
<li>Neben der &#246;konomischen Hilfe f&#252;r Industrien, Firmen und Staaten, die vor dem unmittelbaren Zusammenbruch stehen, m&#252;ssen die F&#252;hrenden anfangen, einen gewissen Geldbetrag auszusch&#252;tten f&#252;r Aufkl&#228;rung und Erziehung der Menschen. So schnell wie m&#246;glich werden alle Menschen verstehen m&#252;ssen, dass in der neuen Welt alle in einem Boot sind. In dieser neuen Welt ist kein Platz f&#252;r die alte egoistische Einstellung, die einem Lochbohren in ein Boot gleicht, in dem wir alle gemeinsam sitzen. Ob ich will oder nicht, es ist nicht mehr m&#246;glich sich auf Kosten der anderen zu vergn&#252;gen. Wir alle sind miteinander verbunden. &#8220;Jeder b&#252;rgt f&#252;r den anderen&#8221;, erinnert Ihr euch?</li>
<li>Nachdem die Menschen zu verstehen beginnen werden, dass wir darunter leiden, dass unsere gegenseitigen Verbindungen nicht an die Verbindungen wie sie in der neuen Welt sein m&#252;ssen angepasst sind, nicht zu reden davon, dass sie das Gegenteil davon sind - werden sie nicht mehr damit einverstanden sein, mit dem gegenw&#228;rtigen egoistischen System weiterzuleben. Es wird nicht n&#246;tig sein, Beschr&#228;nkungen und Regulierungen auf sie zu zwingen, sondern sie werden von selbst zu denken anfangen, wie ein System zu errichten ist, das auf anderen Werten gr&#252;ndet. Und dann, anstelle des globalen Egos wird sich in ihnen stufenweise ein globaler Verstand zu entwickeln beginnen, ein neues Verst&#228;ndnis, aus dem heraus sich eine neue und stabile &#196;ra aufzubauen beginnen wird. Eine &#196;ra auf die die Historiker zur&#252;ckschauen und sagen werden: &#8220;Diese Menschen haben wirklich ein neues Kapitel ge&#246;ffnet, sie haben einen Weg eingeschlagen, die Wirklichkeit in der wir leben, verbessert&#8221;.</li>
</ol>
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		<title>Politiker, Wissenschaftler und Analysten zeigen sich besorgt</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 16:42:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Ursache f&#252;r die Krise liegt in unserer egoistischen Natur. Die Krise enth&#252;llt uns, dass wir im Gegensatz zur Natur stehen, zur Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Unsere Ungleichheit zur Natur dr&#252;ckt sich in Form von Leiden aus, das uns beeinflussen und erkennen lassen m&#246;chte, dass wir der Natur gleichwerden m&#252;ssen, dass wir die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ursache f&#252;r die Krise liegt in unserer egoistischen Natur. Die Krise enth&#252;llt uns, dass wir im Gegensatz zur Natur stehen, zur Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Unsere Ungleichheit zur Natur dr&#252;ckt sich in Form von Leiden aus, das uns beeinflussen und erkennen lassen m&#246;chte, dass wir der Natur gleichwerden m&#252;ssen, dass wir die Eigenschaft erwerben m&#252;ssen den N&#228;chsten zu lieben. Die Natur wird uns auf die eine oder andere Weise dazu zwingen. Es ist eine Tatsache, dass die Welt bereits zu einem kleinen globalen Dorf geworden ist, wo jeder Mensch von allen anderen abh&#228;ngig ist.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Autor: Michael Laitman (22.M&#228;rz.2009)</em></span></p>
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		<title>Gedanken, welche mir heute im Hinblick auf den Amoklauf von Stuttgart kamen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 19:32:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Clesse Marcel (HVB IS - UniCredit Group)" <marcel.clesse@unicreditgroup.de>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist der Unterschied zwischen einem funktionierenden System eines Ameisenvolkes und dem krisengesch&#252;ttelten System Menscheit?</p>
<p>Jede Ameise w&#252;rde ihr Leben f&#252;r das Leben einer anderen und das Wohl der Gemeinschaft opfern.<br />
Der Mensch t&#246;tet (wirtschaftlich, geistig, k&#246;rperlich) f&#252;r die maximale F&#252;llung seines Egoismuses seine eigenen Br&#252;der und Schwestern.</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Autor: anonym (11.08.2009)</em></span></p>
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		<title>Gespr&#228;ch unter Fr. M&#252;ller und Fr. Schmidt&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 14:09:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Iwona Nitkiewicz" <iwona.n@gmx.de>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.warum sieht die Welt Situation so aus (globale Krise ) usw.?, wenn man nicht weit entfernt schaut zb. ein Wohnhaus wo so viele Menschen in einen block zusammen wohnen und kein Nachbar den anderen kennt&#8230;Anonymit&#228;t der dadurch Einsamkeit entsteht, was nicht selten zu Depressionen, suizid und anderen unangenehmen zustanden f&#252;hrt, sehen wir das nur durch manchmal ein kleines l&#228;cheln, guten Tag, wie geht es ihnen schon zu den ersten Kontakt kommt wo man der anderen ein bisschen Aufmerksamkeit schenkt und dadurch ein Gef&#252;hl gibt das wir alle Menschen sind die die gleiche Bed&#252;rfnisse haben, essen, schlafen, arbeiten, Familie, lieben usw. das hier schon die Verbindung fehlt. Wir sollen uns die Hand reichen und versuchen und so zu betrachten wie uns der Liebe Gott geschaffen hat&#8230;n&#228;mlich ALLE gleich, egal ob wir wei&#223;,rot,schwarz oder gelb sind, egal ob wir in eine Reinigungsfirma oder an der Arztpraxis arbeiten&#8230;weil jede von uns in der gleiche &#214;ffnung das essen stopft, und aus der gleichen Hinterteil kommt das verdaute raus. Also nur zusammen durch Respekt, und miteinander was nichts anderes hei&#223;t &#8220;<span style="color: #800000;">liebe dein n&#228;chsten wie dich selbst</span>&#8221; machbar ist uns diese globale Chaos zu stellen, und noch wichtiger zu entkommen. Also liebe Fr. M&#252;ller , wollen wir gegen die Welt Situation etwas unternehmen und den Anfang starten&#8230;wie w&#228;rst mit eine warme tesle Kaffee?!</p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Autor: anonym (10.08.2009)</em></span></p>
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